PRESSEMITTEILUNG: AfD Wetterau verurteilt Anschlag auf Wohnung von Kreissprecher und Landtagskandidat Andreas Lichert

In der Nacht zum 14.6. erfolgte ein Anschlag auf die Wohnung von Andreas Lichert in Bad Nauheim. Durch farbgefüllte Einmachgläser und Steine wurden zwei Fenster zerstört, die Fassade beschädigt und großflächig mit Farbe beschmiert.

FRIEDBERG. Die AfD Wetterau verurteilt dieses Aufkeimen politischer Gewalt auf das Schärfste! Zwar blieb es bei dieser Attacke bei Sachschäden, aber wie lange noch?

Unabhängig vom parteipolitischen Gezänk, das die Vorwahlkampfzeit naturgemäß überschattet, sind nun alle demokratischen und zivilgesellschaftlichen Kräfte aufgerufen, sich – ohne Wenn und Aber – gegen jede Form politischer Gewalt zu positionieren.

„Es liegt nun in der Verantwortung aller Parteien, aber auch Kirchen und Vereine etc. hier Farbe zu bekennen, um glaubwürdig zu bleiben. Wer zurecht bei rechtsextremer Gewalt aufschreit, darf bei linksextremer Gewalt nicht schweigen!“ so der Betroffene Andreas Lichert. Zudem stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung der Medien, denn es fällt schwer, diese Tat nicht im Zusammenhang mit der Berichterstattung des HR Ende Mai zu sehen.

Lichert dazu: „Zwar hat der HR formal ‚nur‘ die Frage gestellt ‚Ist AfD-Politiker Lichert ein Rechtsextremer?‘, aber natürlich ist allein diese Frage schon stigmatisierend.“ Im Beitrag wurden dann keinerlei Hinweise auf rechtsextreme Taten oder Äußerungen Licherts selbst gegeben, sondern stattdessen auf Beziehungen zum Institut für Staatspolitik und der Identitären Bewegung verwiesen. „Hier zeigt sich bereits ‚antifaschistisches Denken‘, denn entscheidend sind nicht mehr Worte und Taten des Einzelnen, sondern anhand eines ‚antifaschistischen Wer kennt wen?‘ werden pauschal alle untereinander Bekannten zu Faschisten und somit zu Freiwild erklärt.“, so Lichert und weiter: „Dass solche Denkmuster bis in die Mainstream-Medien Einzug halten, müssen die sogenannten Antifaschisten als Bestätigung und Ermutigung empfinden. Wenn jetzt nicht alle seriösen politischen Kräfte glaubhaft zum antitotalitären Konsens zurückfinden, werden wir uns auf mehr politische Gewalt einstellen müssen – und das kann niemand wollen.“

Ergänzung:

Hier der Link auf den genannten Beitrag des Hessischen Rundfunks: https://www.hessenschau.de/tv-sendung/afd-landtagskandidat-mit-rechtsextremen-kontakt,video-63412.html

 

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