Bericht des Wahlkampfabschlusses am 22.10 in Ockstadt

80 Besucher, fünf Redner, eine Botschaft: Es muss sich in der Politik vieles verändern – und das schafft nur die AfD!

Die AfD Wetterau hat seit dem Frühjahr eine große Zahl öffentlicher Veranstaltungen durchgeführt, war im ganzen Kreis mit Vortragsabenden und Infoständen präsent und hat die ganze Bandbreite der Personen und Positionen der AfD vorgestellt.

Unsere letzte Veranstaltung vor der Wahl fand am 22.10. im großen Saal des Bürgerhauses in Friedberg-Ockstadt statt. Mit fünf Referenten war es auch die umfangreichste Veranstaltung.

Zunächst begrüßte Herr Klaus Herrmann den gut gefüllten, großen Saal als Landesvorstandssprecher und Direktkandidat im Wahlkreis 27 nordwestliche Wetterau. Unter anderem stellte er sieben zentrale Punkte und Anliegen der AfD vor, die jeder AfD-Anhänger problemlos unterschreiben kann. Die Pointe war jedoch, dass es sich gar nicht um AfD Positionen handelte, sondern um solche der CDU vor einigen Jahren. Die Tatsache, dass die CDU mittlerweile eine ganz andere Politik verfolgt und uns, die AfD, als Rechtsradikale diffamiert, obwohl wir Prä-Merkel-CDU-Programmatik vertreten, zeigt, warum die CDU als Volkspartei ausgedient hat und der SPD in ihrem Sturzflug bald folgen wird. zitierte er aus dem Wahlprogramm der CDU vor vielen Jahren. Die sieben Punkte klangen so, als wären sie aus unserem Programm abgeschrieben.

Michael Kuger, Direktkandidat im Wahlkreis 25 südwestliche Wetterau und Fraktionsvorsitzender im Wetterauer Kreistag, verdankten wir nicht nur die Live-Übertragung auf der Facebook der AfD Wetterau, sondern auch kritische Beobachtungen zur Politik der Grünen.

Andreas Lichert berichtete von einem UFOlogen Kongress in Bad Nauheim, der sich als Podiumsdiskussion tarnte. Vielleicht gerade weil das Podium mit Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), René Rock (FDP) und Janine Wissler (Die Linke) mit den Spitzenkandidaten der Parteien und mit Norbert Kartmann (CDU) immerhin mit Landtagspräsidenten, einem Vertreter der Grünen und eben mit der AfD besetzt war, wurde die Abgehobenheit der Politik nur zu deutlich. Man verschanzte sich hinter den üblichen linken Wohlfühl- (Solidarität, Naturschutz, Freibier für alle) oder Modevokabeln wie Digitalisierung.

Dr. Maximilian Krah betonte immer wieder, dass er aus Dunkeldeutschland (=Sachsen) komme, aber dass dies eher eine Ehre statt eine Schande sei. Er sprach den Zuhörern Mut zu. Sie sollten sich zu dem bekennen, was sie denken und was sie ändern wollen und stolz auf das sein, was sie von der abgehobenen Elite trennt.

Martin Sichert, Landesvorsitzender der AfD in Bayern, aus Nürnberg berichtete über die Auswirkungen der Wahl in Bayern auf die GroKo in Berlin. Ebenso wird dies in Hessen der Fall sein. Auch an diesem Abend wurde wieder ein Mitgliedsantrag gestellt und etliche E-Mail-Adressen hinterlassen.

Posted in Aktuelles, Veranstaltungen.