AfD und Medien

Wer das Verhältnis von AfD und Medien in den fünfeinhalb Jahren seit Gründung der AfD verfolgt hat, muss dieses von Anfang an als problematisch und spannungsgeladen bezeichnen. Die Kritik am ökonomischen Wahnsinn der sogenannten „Euro-Rettung“ wurde von vielen Journalisten und Medienschaffenden als Häresie, also Gotteslästerung, wider des Götzen Europa betrachtet. Das geht ja gar nicht.

Noch schlimmer wurde es durch die Kritik an den Rechtsbrüchen der Grenzöffnung und dem offenen Verstoß gegen das Grundgesetz (§ 16 a) seitens der Merkel-Regierung. Neben „Europa über alles“ genießen wohl nur Migration und „der Ausländer“ einen ähnlichen Grad an irrationaler Überhöhung. Und jetzt noch gepaart mit dem Motiv des Flüchtlings, gab es kein Halten mehr und der gesinnungsethische Kurzschluss folgte auf dem Fuß – die Folgen sind bekannt und allerorten tagtäglich zu beobachten.

Deutschlands Medien, auch jenseits des GEZ-alimentierten Staatsfunks, sehen sich viel zu oft längst nicht mehr in der Rolle des neutralen Berichterstatters, sondern der des Volkspädagogen. Dem Leser oder Zuschauer wird Mündigkeit abgesprochen und ein ungefilterter Blick auf die Fakten nicht mehr zugemutet, denn – quelle horreur – er könnte sich ja eine eigene Meinung bilden und auch das geht ja gar nicht.

Im Endeffekt führt das dazu, dass Interviews und Beiträge über AfD-Politiker stark verzerrt wiedergegeben werden und dem Bürger und Leser gar keine Möglichkeit zur umfänglichen und unverstellten Meinungsbildung mehr gegeben wird. Daher haben wir uns entschlossen, dem eine „Transparenzoffensive“ entgegenzustellen.

Dazu werden zukünftig journalistische Beiträge hervorgehoben und kommentiert, vor allem aber auch um Kontext und die gesamte ursprüngliche Information ergänzt, beispielsweise wenn aus einem schriftlichen Interview aus Platzgründen nur wenige Sätze entnommen werden.

Ziel ist es, Ihnen – den Bürgern und gemäß Grundgesetz dem Souverän unseres Landes – eine bessere Möglichkeit zur Bewertung von Äußerungen, Handlungen und politischen Zielsetzungen der AfD-Verantwortlichen zu bieten.